Praxis Dr. med. Lukas Eberle

halsnasenohrenarzt.ch

Speicheldrüsen / Speicheldrüsenoperation / Parotidektomie / Speichelsteine

Speicheldrüsenkrankheiten können durch Entzündungen oder Speicheldrüsentumoren verursacht sein. Die grossen Speicheldrüsen des Menschen sind die Ohrspeicheldrüse (schwillt an beim Mumps) und Mundbodenspeicheldrüse. Bei Speicheldrüsenentzündungen muss als Ursache ein Speichelstein ausgeschlossen werden, welcher den Ausführungsgang der Drüse verstopft.



Anatomie der Speicheldrüsen



Patientin mit einseitiger Ohrspeicheldrüsenentzündung



Eiter im Bereiche des Ausführungsganges der Ohrspeicheldrüse



Grosser Speichelstein



Speichelstein der rechten Mundbogenspeicheldrüse (Submandibularisdrüse). Patientin mit Zungenpiercing.



Nahaufnahme des Speichelsteins im Drüsenausführungsgang



In lokaler Anästhesie wird in der Praxis der Drüsengang geschlitzt.



Der Speichelstein wird nach Massage der Drüse “geboren” und ist entfernt.

Speicheldrüsenoperationen (Parotidektomie)

Speicheldrüsentumoren müssen chirurgisch behandelt werden. Da der Gesichtsnerv (Nervus Facialis) fächerförmig durch die Ohrspeicheldrüse (Parotis) geht, muss der Gesichtsnerv am Anfang des Eingriffs genau lokalisiert dargestellt und geschont werden. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Eingriff (Parotidektomie), den Dr. Eberle regelmässig zusammen mit erfahrenen auswärtigen Halschirurgen durchführt. Dabei wird ein sogenanntes Nervenmonitoring des Gesichtsnerven durchgeführt. Mit diesem Gerät kann der Gesichtsnerv intraoperativ stimuliert und noch besser geschont werden.



Dr. Eberle und Dr. Müller während einer Speicheldrüsenoperation

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Patient mit grossem Tumor der linken Ohrspeicheldrüse



Nervenelektroden zur Ableitung der Nervenpotentiale des Gesichtsnervs während Speicheldrüsenoperation



Nervenmonitoringgerät

Speicheldrüsenoperation: Operationstechnik



Patient mit grossem, gutartigem Ohrspeicheldrüsentumor vor der Operation



Operationsvorbereitung: Die Nadeln sind Elektroden zur Monitorisierung des durch die Speicheldrüse verlaufenden Gesichtsnerven.



Nervenmonitoringgerät: Es wird bei jeder Speicheldrüsenoperation (Parotidektomie) und Schilddrüsenoperation (Thyreoidektomie) verwendet.



Einzeichnen der Hautschnittlinie.



In der Tiefe der Drüse wird der Gesichtsnerv aufgesucht und mit seinen Verzweigungen dargestellt.



Auf diesem Bild eines anderen Patienten ist der Gesichtsnerv mit seinen Verästelungen gut sichtbar.



Unter Schonung des Gesichtsnerven wird der Tumor (rechts im Bild) vollständig entfernt.



Der entfernte Tumor.



Hautnaht und Drainage, mit der Blut aus der Wundhöhle abgesaugt wird.



Patient zwei Monate nach der Operation, die Narbe ist noch frisch und wird im Laufe eines Jahres erblassen.